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Bienen füttern: wann, womit und wie viel

Das Füttern ist eines der wirkungsvollsten, aber auch am häufigsten missbrauchten Werkzeuge in der Imkerei. Gut bemessenes Füttern bewahrt ein Volk vor dem Verhungern und treibt seine Entwicklung an; falsches Füttern verunreinigt den Honig, löst Räuberei aus und schwächt die Bienen. Der Schlüssel liegt darin, zu verstehen, warum und wann man füttert, statt „sicherheitshalber“ zu füttern.

Wann Füttern wirklich nötig ist

Drei typische Situationen:

Sirup: Verhältnisse und Zweck

Sirup machst du aus Zucker und Wasser, und das Verhältnis hängt vom Ziel ab:

Gib Sirup immer am Abend und in einem geschlossenen Futtertrog, damit du keine Räuberei zwischen den Völkern auslöst.

Futterteig (Zuckerteig)

Futterteig ist eine feste Mischung (meist Puderzucker mit Honig oder Invertsirup). Er wird im Winter und zeitigen Frühjahr verwendet, wenn es für flüssigen Sirup zu kalt ist — die Bienen nehmen ihn langsam auf, und er regt die Brut nicht so stark an wie Sirup. Lege ihn direkt über die Brut, nahe an die in der Traube sitzenden Bienen.

Große Fehler beim Füttern

Die Regel vom sauberen Honig

Zuckerfütterung und echter Honig dürfen sich nicht vermischen. Füttere kein Volk, von dem du bald ernten wirst. In der App protokollierst du jede Fütterung (Art, Menge und Datum) je Beute — so trennst du über die Saison klar die Vorräte vom Verkaufshonig und weißt genau, wie viel jedes Volk erhalten hat.

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